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Zum Ende der Seite springen Ferrari did "it" again
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StarScream
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Ferrari did "it" again Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Vorneweg, war aus Zuschauersicht ein geiles Race @Sliverstone

Historischer Ferrari Sieg nach 60 Jahren etc.

Die Hintergründe, naja, bin aber etwas irritiert wegen Ferrari, sind das die grössten Schieber um mal mitten in der Saison die Regeln ändern zu lassen?

oder

macht Ferrari genau das was Ferrari tun muss (als selbsternanntes Symbol der F1) um wettbewerbsfähig zu werden? Also wenn du sportlich nicht rankommst dann mache die anderen langsamer

Muss man den Hut ziehen vor dieser Macht oder gehören die weg von der F1?
verwirrt verwirrt verwirrt

Nebenbei, die neuen Teams, allen voran HRT, sind natürlich dankbar für das Einbremsen des "Anblasens", aber warum haben die nicht gegen 50% Drosselklappenöffnung gestimmt, warum nur Sauber? Haben die Newbies noch kein Stimmrecht in der FOTA?
11.07.2011 22:01
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Also soweit ich das Verstanden habe ging die Regeländerung von der FIA aus, und das ganze HickHack entstand dadurch weil wer immer auch die neuen Regeln definiert hat seine Hausaufgaben nicht gemacht hat und eine Regelung entworfen hat die für jeden Motorenhersteller unterschiedliche Konsequenzen hatte.

Damit kams zu diesem Kasperltheater von Silverstone, das vor allem dadurch eskaliert ist dass sich Horner von RBR und Whitmarsh von McL bei einer Pressekonferenz fast an die Gurgel gegangen sind. Ferrari hat sich aus dem Thema komplett herausgehalten.

Bei der Abstimmung der FOTA gings dann sowieso nur darum wie ab dem Nürburgring weitergemacht werden soll. Auf die Regeln des aktuellen Rennwochenendes hatte die Abstimmung ohnehin keinen Einfluss, das konnte nur die FIA entscheiden.

Die FOTA hatte mehrere Sitzungen zu dem Thema, und wollte darüber abstimmen ab GER wieder mit den Regeln von EUR zu fahren. Bei der Abstimmung vor dem Rennen hatten Ferrari und Sauber dagegen gestimmt, sie wollten eine komplette Neuregelung, also auch anders als in GBR.

Nach dem Rennen kam es aber zu einer erneuten Abstimmung und bei der haben sich alle 11 FOTA-Teams geeinigt auf die Regeln von EUR zurückzukehren. Somit ist auch die erste Abstimmung hinfällig.


Dass die FIA in Zweifelsfällen gerne mal zu gunsten Ferraris entschieden hat ist ja hinlänglich bekannt, und ich will nicht ausschließen dass das auch hier der Fall war. Aber offiziell hatte Ferrari mit den aktuellen Änderungen absolut nichts zu tun, abgesehen von der einen Abstimmung die keine Auswirkungen hatte und nicht mehr gültig ist.

btw: HRT ist aus der FOTA ausgetreten, die anderen 11 Teams haben gleichwertiges Stimmrecht.
11.07.2011 23:28 X5 494 ist offline E-Mail an X5 494 senden Beiträge von X5 494 suchen Nehmen Sie X5 494 in Ihre Freundesliste auf
StarScream
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wie von dir gewohnt, fakten ohne polemik, bist du jourmalist? zwinker

heute gabs von der FIA ne bekanntgabe, die prinzipiell das bestätigt was du geschrieben hast: also die regeln von EUR (valencia) gelten für den rest der saison 2011 (warm/kalrt anblasen OK aber gleiches motormapping für rennen wie für qualify, im freen training davor kann jedes team machen es es will, siehe http://www.autosport.com/news/report.php/id/93075

ab 2012 wird das anblasen (was für ein schweinkramwort smile ) verboten da der auspuff "periskopartig" nach aussen/oben enden muss

dennoch ist IMHO indirekt klar, dass ferrari seine lobby in der FIA genutzt hat (via JT) um mal die regeln zu eigenen gunsten zu ändern, wenn auch"nur" für sliverstone: drosselklappenöffnung nur 10% wenn der fahrer vom gas geht statt den avisierten 50% (horner+renault)

da ich keine "aktien" mehr von/für daimler habe kann ich ferrari nur bewundern, ehrlich gesagt würde ich an Ferrari's stelle ebenso meine interessen vertreten wollen und wenn der versuch erfolg hat (nachweislich nicht immer), dann gratuliere ich Ferrari zu ihrem engagement, das ist IMHO noch immer die ikone für racing af höchstem niveau, und das seit 1950 !!!

leider ist halt die aerodynamik seit langem wichtiger als die motoren, was ferrari nicht wirklich schmeckt

BTW...wie ist denn dein info-stand hinsichtlich rückkehr der F1 nach spielberg (aktuell red bull ring) ? das war für mich immer eines DER hi-lights neben moza, montreal und sliverstone...
14.07.2011 23:41
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Journalist nicht. Nur jemand der sich für Technik im Motorsport interessiert und die Politik ein bisschen verfolgt. (Sonst gibt es ja auch nicht viel was man in der F1 verfolgen könnte)

Was du da ansprichst mit den 50% und 10% Drosselklappenstellung ist auch nicht unbedingt Ferrari zuzuschreiben. Denn die FIA hat ja zuerst die 10% festgelegt. (Gut, da kann Ferrari hinter den Kulissen schon gewisse Beziheungen spielen lassen haben).
Dann kam Renault und behauptete dass sie wegen der Zuverlässigkeit mindestens 50% brauchen um die Ventile mit Frischluft zu kühlen, ansonsten könnten sie Ventilschäden bekommen.
Darauf hat Renault eine Ausnahmeregelung bekommen wonach eben nur Renault-Motoren mit 50%, alle anderen mit 10% fahren hätten dürfen. Damit hätten die Renault Teams einen riesigen Vorteil beim Anblasen gehabt, Red Bull wäre wohl noch weiter vor den zusätzlich eingebremsten McLaren und Ferrari gelegen. Diese Regelung war praktisch schon beschlossen und wurde auch im Freitagstraining so gefahren.

Erst Freitag Abend nach den Trainings kam es dann zur angesprochenen Pressekonferenz mit Horner und Whitmarsch, die sich da in ein Wortgefecht hineingesteigert haben, Whitmarsch logischerweise wegen der Ausnahmeregelung und Horner weil sein Team mitten in der Saison eingebremst werden soll.
Letztendlich hat die FIA am Samstag Morgen die Ausnahmeregelung wieder zurückgezogen und Renault musste ebenfalls mit 10% fahren (und hatte keine Ventilprobleme damit)



Zum Thema Red Bull Ring: ich kann mir nicht vorstellen dass die F1 zurückkommt. Solange Bernie am Drücker ist sowieso nicht, weil niemand in Österreich bereit ist die Summen zu bezahlen die Bernie als Antrittsgeld verlangt. Nicht einmal Didi himself.
Ausserdem hat Bernie ja jetzt schon mindestens 5 Strecken mehr als überhaupt in den Kalender passen, und Österreich ist als Markt viel zu unwichtig um sich gegen USA, RUS, IND, etc. durchzusetzen. Vielleicht wenn irgendwann mal jemand die Leitung übernimmt der nicht vor leeren Tribünen in der Wüste fahren will sondern dort wo auch Zuschauer an die Strecke kommen. Aber solange es hauptsächlich ums Geld geht rentiert sich ein Österreich-GP nicht.

Abgesehen davon hat der Ring nur eine FIA 1T-Lizenz, d.H. es sind keine F1-Rennen erlaubt sondern nur maximal Testfahrten, das geht aber auch nicht weil die F1 Motoren die Lärmschutzbestimmungen überschreiten würden. Dazu kommt dass der Ring nur für ich glaube 25.000 Zuschauer zugelassen ist. Das sind zwar auch Themen die sich mit Geld beheben lassen könnten, aber siehe oben. Soviel gibt keiner aus um die F1 zurückzuholen.

Ich bin aber froh dass wir wenigstens wieder eine Strecke haben. Gibt ja genügend richtigen Motorsport der dort ausgetragen werden kann.
15.07.2011 00:36 X5 494 ist offline E-Mail an X5 494 senden Beiträge von X5 494 suchen Nehmen Sie X5 494 in Ihre Freundesliste auf
Flo
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Zitat:
dennoch ist IMHO indirekt klar, dass ferrari seine lobby in der FIA genutzt hat (via JT) um mal die regeln zu eigenen gunsten zu ändern, wenn auch"nur" für sliverstone: drosselklappenöffnung nur 10% wenn der fahrer vom gas geht statt den avisierten 50% (horner+renault)


Leider hast du das nicht nur in der F1. Auch in vielen GT Serien ist es mittlweile schon so, dass immer hinter den Kulissen versucht wird Politik zu seinen Gunsten zu betreiben. In vielen GT-Serien herscht die Balance of Performance, die ja dafür sorgen soll, dass unterschiedliche Konzepte gleich schnell sind und wettrüsten verhindern soll.
Allerdings hört man dadurch immer Fahrer meckern, "Auto X ist ja zu leicht, unser Air Restriktor ist zu klein" um selber Vorteile für sich zu ergattern, was ja leider teilweiße auch klappt. Hintergrund ist ja der, dass oft Werke gewisse Serien oder Rennen extrem sponsorn und sich dies natürlich dann nicht gerade negativ auf seine Einstufung auswirkt, denn man möchte ja nicht den potenten Geldgeber verlieren. zwinker

Darum ist mir Nascar doch recht liebgewonnen, denn dort herscht ein autoriätes System und es wird halt einfach nicht darauf eingegangen, ob ein Hersteller nun dies oder das haben möchte, bzw. um sich Reglementsbedingte Vorteile zu verschaffen. Ich hoffe, dass dies so bleibt auch wenn Danica in den Cup wechselt und man bei ihr, die gleichen technischen Maßstäbe anlegt als bei den anderen und ihr nicht aus Versehen größere Plates in Daytona "gönnt". Auch hat die IMSA das recht gut im Griff, wie man ja fast jedes Rennen in der ALMS sehen kann, denn die sind ja immer recht stark umkämpft in der GTE-Klasse.
15.07.2011 22:54 Flo ist offline E-Mail an Flo senden Beiträge von Flo suchen Nehmen Sie Flo in Ihre Freundesliste auf
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Im GT und Tourenwagen Bereich geht es nun mal nicht ohne Balance of Performance.
Wie aber erst kürzlich ein Kommentator gesagt hat: Eine faire Einstufung erkennt man daran dass jedes Team glaubt es wäre benachteiligt. Solange jeder Grund zum Meckern hat ist alles in Ordnung.
16.07.2011 01:09 X5 494 ist offline E-Mail an X5 494 senden Beiträge von X5 494 suchen Nehmen Sie X5 494 in Ihre Freundesliste auf
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